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  • Dr. Edith Öller

Fail early, fail often!

Aktualisiert: 25. Sept 2020

(English version below!)


In Bereich der Innovation gibt es immer wieder verschiedene Stadien, die ein Unternehmen bzw. ein Innovationsteam idealerweise in Schleifen durchläuft. Von der Erhebung des Status Quo bzw. Point of View (POV) (wo stehen wir aktuell und was wissen wir?), über die Analyse des Kunden und seiner Bedürfnisse und Sichtweise hin zur Ideenfindung (oft auch englisch "Ideation" genannt). Dann geht es darum entstandene Ideen zu bewerten und auszuwählen, danach folgt ein Prototyping und die Validierung der Idee.

Eine Schleife ist immer ein Lernprozess und endet sehr oft nicht mit einem fertigen Produkt bzw. Dienstleistung oder Business Modell, sondern geht dann in die nächste Runde und in die nächste Iteration - neuer verbesserter POV - neues verbessertes Kundenverständnis - neue Ideenfindung etc. Erst wenn die Leistung in der Validierungsphase (z.B. auch Testmarkt) überzeugt, sollte sie in größerem Stil ausgerollt werden.

Man sollte vermeiden, eine vordefinierte Lösung im Kopf zu haben - und sich diese vom Kunden bestätigen zu lassen. Es ist oft auch eine Herausforderung, sich nicht selbst in den ersten Entwurf "zu verlieben" und diesen nicht mehr ändern zu wollen. Oder noch schlimmer: ein fertiges Produkt/Konzept auf den Markt zu bringen - und dann zu sehen, dass es keine Kudnen dafür gibt, weil man falsche Annahmen getroffen hat.

Wer langfristig erfolgreich sein will, muss in der Entwicklungsphase in Kauf nehmen, früh und oft zu scheitern. Ziel ist es, möglichst früh den (potentiellen) Kunden einzubeziehen - hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Es geht darum, herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht (nicht was er glaubt zu brauchen), wie der Kunde wirklich handelt (nicht wie er meint/sagt zu handeln) etc. Wenn man die Prototyping- und Validierungsphase ernst nimmt, kann man sehr schnell neue Erkenntnisse dazugewinnen und diese in die nächste Iteration einfließen lassen. So kann mit geringen Mitteln sehr viel an Erfahrung gewonnen werden. Daher lautet das Motto: "Fail early, fail often!".


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In the field of innovation there are always different stages that a company or an innovation team ideally goes through in loops. From the survey of the status quo or point of view (POV) (where are we currently and what do we know?), To the analysis of the customer and his needs and point of view, to the generation of ideas (often also called "ideation"). Then it's about evaluating and selecting the ideas that have emerged, followed by prototyping and validation of the idea.


A loop is always a learning process and very often does not end with a finished product or service or business model, but then goes to the next round and the next iteration - new improved POV - new improved customer understanding - new ideas, etc. Only when the Performance in the validation phase (e.g. test market) is convincing, should it be rolled out on a larger scale.


You should avoid having a predefined solution in mind - and having this confirmed by the customer. It is often a challenge not to "fall in love" with the first draft and not want to change it. Or even worse: to bring a finished product / concept onto the market - and then to see that there are no customers for it because you made wrong assumptions.


If you want to be successful in the long term, you have to accept failure early and often in the development phase. The aim is to involve the (potential) customer as early as possible - a sure instinct is required here! It's about figuring out what the customer really needs (not what he thinks he needs), how the customer really acts (not how he means / says to act) etc. If you take the prototyping and validation phase seriously, you can do a lot gain new insights quickly and incorporate them into the next iteration. So a lot of experience can be gained with limited resources. Therefore the motto is: "Fail early, fail often!".






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